Archiv nach Monaten: April 2007

gerade heimgekommen, das herzt hüpft vom radeln, s-bahn treptower park, die schlesische entlang, am flutgraben vorbei. da war es. ich hörte die erste nachtigall des jahres 2007. berlin is voll von nachtigallen im sommer, aber haben wir sommer? das herz fing an zu hüpfen. jetzt bin ich zu hause. und kuck auf youtube: absolut keine singenden nachtigallen. am liebsten hätte ich hier ein 70er jahre video eingebaut, das einen sich drehenden plattenspieler zeigt, auf dem eine vogelstimmen-platte läuft…

ps. immerhin fand ich ein schönes bild und ein wav-file

sing, vogel, sing!

schöner abend gestern, und hoffentlich kommen mehr davon. große freude hatte ich an robert w., der folgendes treffendes sagt über die zunft der ia’s, nein, eigentlich über den unterschied zwischen konzeptern und ia’s:

„IA – wie kannst du die geile information zugänglich machen?“
„konzeption -  wie kannst du die zugängliche information geil machen?“

gruß von der re:publica aus berlin. das zweite mal, das ich als nachgewiesener nicht-techniker von adobe apollo höre bzw. lese, war gerade eben, auf der sms-comment-leinwand, die hier neben dem live-panelling und talking vor sich hin flackert. auf dem podium ging es um die zukunft der mash ups aus technischer sicht, und einer der referenten, bernhard reiter, der für den einsatz von open source software eintritt, gab zu bedenken, wie mächtig traurig er es findet, dass offene apis vorwiegend eine domäne der web- und nicht der nativen softwareentwicklung sind, vereinfacht gesagt: dass inzwischen mehr schnittstellen für webapps als desktopapps vorhanden sind, d.h. der großteil der mash up entwicklungen durch das nadelöhr „webserver“ muss. kurz danach schreibt da einer auf der sms-leinwand: „Wir freuen uns ja auch alle auf adobe apollo..“. aha, momentchen, dachte ich, hier setzt sich ein bild zusammen, langsam geht mir ein licht auf.  und das, weil mir kürzlich j.m. aus münchen zum ersten mal das konzept von adobe apollo erklärt hat. tja, und warum schreib ich das hier? damit ich später datieren kan, wann ich das erst mal davon gehört habe. punkt & smile.

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dies hier möchte ich dem knut-fieber hinzufügen: eine kleine fotografie aus dem herbst des letzten jahres, als ich mit einer freundin durch den gleichgültig geschätzten berliner zoologischen garten schlenderte und vor dem eisbär-gehege zum stehen kam. dort las ich folgendes:

gestörte eisbären?

zwei unserer eisbären, die wir von einem zirkus bzw. einem kleinzoo übernommen haben, zeigen stundenlange stereotype bewegungen. sie gehen einige schritte vor und zurück, obwohl ihnen die gesamte fläche einer der größten eisbärenanlagen in europa zur verfügung steht. dieses zwanghafte verhalten irritiert die besucher, ist aber für die bären offensichtlich nicht mit schmerzen oder leiden verbunden. durch beschäftigungstherapien versuchen unsere tierpfleger, die störungen allmählich abzubauen. …

das war die zeit, als knut noch in den schläuchen seiner verwirrten gebärmutter hing. und hey, wenn jetzt noch zeit bleibt, sollen die pfleger doch bei den besuchern gleich weitertherapieren. jaja, alles wird gut.

das hier gerade dort entdeckt: der website windmaker. dynamisches html wird jetzt endlich beim wort genommen. das sieht dann so aus. dahinter steckt eine wirklich sehr hübsche idee: entsprechend der windstärke an einem über die plz anzugebenden ort werden elemente einer beliebigen website bzw. ihrer seiten bewegt. ich nenn das mal rich user experience für alle windsportler, die eh dauernd nach draußen auf die bäume oder auf http-windstatistiken wie windguru.cz oder wind-berlin schauen.

übrigens: die plz „10997″ des beispiels ist nicht mein kreuzberger postbezirk, sondern ein us-zip-code und steht für westtown, ny. immerhin haben die auch ein bißchen wasser um die ecke. bald zieh ich die segel wieder hoch…

thanks to marja and greetings to finland!